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Fehlerbehebung

Diese Seite sammelt die Probleme, die in der Praxis am häufigsten auftauchen — jeweils mit kurzer Diagnose und konkreter Lösung. Fang hier an, bevor du ein Support-Ticket aufmachst — und fang mit dem Verbindungstest an, der die meisten davon mit einem Klick beantwortet.

  • Wie der eingebaute Verbindungstest ein Problem in Sekunden eingrenzt
  • Warum Vorschaubilder manchmal verschwinden und wie du OAuth-Tokens erneuerst
  • Wie du eine sich langsam anfühlende Galerie beschleunigst
  • Warum Druckshop-E-Mails verloren gehen und wie du die Zustellung reparierst
  • Wie du aus einem Redirect-Mismatch-Fehler wieder herauskommst
  • Wie du ein Plugin-Update zurückrollst, das deine Seite zerschossen hat
  • Plugin installiert und aktiviert
  • Admin-Zugang zur WordPress-Seite

Unter Customer Cloud Gallery → Einstellungen auf der Anbieter-Karte Verbindung testen klicken. Der Test läuft in vier Stufen und bricht bei der ersten ab, die fehlschlägt — die erste rote Zeile ist also dein eigentliches Problem:

  1. Access-Token — kann das Plugin überhaupt noch mit Google Drive oder Dropbox sprechen und sein Token erneuern?
  2. Ordner — kann es deinen Haupt-Ordner lesen? Das Ergebnis nennt den Ordnernamen und zählt die gefundenen Unterordner und Bilder.
  3. Bild-Download — es lädt tatsächlich ein Bild herunter. Diese Stufe fängt Berechtigungen ab, die zwar Auflisten, aber kein Lesen erlauben.
  4. Thumbnail-Cache — ist der Cache-Ordner auf deinem Server beschreibbar?

Screenshot: Einstellungsseite mit dem Verbindungstest

Zu jedem Fehler gibt es einen verständlichen Hinweis. Zwei lohnt es sich vorab zu kennen:

„Ordner konnte nicht gelesen werden“ bei Dropbox. Deine Dropbox-App nutzt höchstwahrscheinlich App folder statt Full Dropbox. Ändere das in der Dropbox App Console (oder verschiebe die Fotos in den App-Ordner), dann hier trennen und neu verbinden.

„Bild-Download fehlgeschlagen“ bei Dropbox. Die App darf Dateien auflisten, aber nicht lesen: Die Berechtigung files.content.read fehlt. In der Dropbox App Console unter Permissions aktivieren, Submit klicken, dann hier trennen und neu verbinden — Berechtigungen stecken fest im Access-Token, eine bestehende Verbindung behält also die alte, engere.

Wird eine Stufe übersprungen statt zu scheitern („noch kein Ordner zum Testen“, „kein Bild gefunden“), ist das kein Fehler — das Plugin hatte schlicht nichts zum Testen. Setz einen Haupt-Ordner oder leg ein Bild hinein und starte den Test erneut.

Diagnose. Drei typische Ursachen: (1) das OAuth-Refresh-Token ist abgelaufen (am häufigsten, wenn du im Drive-Consent-Screen „Publish App“ übersprungen hast und die Verbindung 7 Tage nicht genutzt wurde); (2) der Quell-Ordner wurde umbenannt, verschoben oder seine Freigabe-Einstellungen wurden in der Cloud geändert; (3) die Datei liegt in einem Format vor, das der Browser nicht rendert (HEIC in älteren Browsern, RAW-Dateien).

Lösung.

  1. Starte den Verbindungstest oben — er sagt dir in Sekunden, ob es an Token, Ordner, Berechtigung oder Cache liegt. Meldet er Nicht verbunden, klicke auf der Anbieter-Karte erneut auf Verbinden.
  2. Speziell für Drive: Stelle sicher, dass du im OAuth-Consent-Screen Publish App geklickt hast — siehe Google Drive einrichten, Schritt 4.
  3. Bestätige, dass der Ordner noch unter demselben Pfad/derselben ID existiert und Bilddateien enthält. Hast du den Ordner verschoben, füge die neue ID im Galerie-Editor ein.
  4. Bei HEIC entweder vor dem Hochladen in JPEG umwandeln oder in Safari/iOS testen, wo HEIC nativ unterstützt wird. Das Plugin streamt, was die Cloud zurückgibt — es transkodiert nicht.

Diagnose. Der erste Aufruf ist immer langsamer, weil Thumbnails von Drive/Dropbox geholt und lokal gecacht werden. Ab dem zweiten Besucher kommt der lokale Cache zum Einsatz und alles lädt schnell. Bleibt es auch bei wiederholten Besuchen langsam, ist meist ein Caching-Plugin-Konflikt oder ein nicht optimiertes Original schuld.

Lösung.

  1. Rufe die Galerie selbst einmal auf (im Inkognito-Fenster), bevor du den Link an die Kundschaft schickst — das wärmt den Cache vor.
  2. Stelle sicher, dass dein Caching-Plugin (WP Rocket, W3 Total Cache, LiteSpeed) /wp-content/plugins/customer-cloud-gallery/ nicht vom Caching ausschließt.
  3. Wenn deine Originale 50–100 MB große RAWs oder 24-Megapixel-JPEGs sind, exportiere Kunden-Lieferungen lieber mit 12–16 MP — Besucher laden zwar Originale herunter, aber Thumbnails sind unabhängig von der Originalgröße, und auch deine Server-Bandbreite hängt nicht an der Originalgröße (Originale werden direkt aus der Cloud gestreamt).

Diagnose. Fast immer ein Zustell-Problem von wp_mail() und kein Plugin-Bug. Shared-Hoster verweigern oft den Versand aus PHP, oder die Nachricht landet im Spam, weil sie von wordpress@deinedomain.de ohne SPF-/DKIM-Eintrag kommt.

Lösung.

  1. Installiere ein SMTP-Plugin: WP Mail SMTP, FluentSMTP oder Post SMTP.
  2. Konfiguriere es mit einem Transactional-Mail-Service (SendGrid, Mailgun, Brevo, Amazon SES, Postmark — alle haben kostenlose Tarife).
  3. Sende eine Test-Mail, um die Zustellung zu prüfen.
  4. Schau im Spam-Ordner deiner Kundschaft beim ersten echten Auftrag nach; bitte sie, deine Domain auf die Whitelist zu setzen.

Diagnose. Die Redirect-URI in deinem Google-Cloud-OAuth-Client (oder in deiner Dropbox-App) stimmt nicht exakt mit der URL überein, die das Plugin während des OAuth-Vorgangs an deinen Anbieter meldet. Schon ein abschließender Slash, http vs. https oder www. vs. ohne www. löst diesen Fehler aus.

Lösung.

  1. Im Plugin: Öffne Customer Cloud Gallery → Einstellungen, klappe die Setup-Anleitung des betreffenden Anbieters aus und kopiere die Redirect-URI aus dem Code-Block.
  2. In der Cloud-Konsole (Google Cloud Console → Credentials oder Dropbox App Console → Settings) den OAuth-Client / die App öffnen.
  3. Ersetze die bestehende Redirect-URI durch den exakten Wert aus Schritt 1. Speichern.
  4. Verbinde dich im Plugin neu.

Falls deine Seite unter mehreren URLs erreichbar ist (z. B. example.com und www.example.com), achte darauf, dass die kanonische Home-URL unter Einstellungen → Allgemein mit dem registrierten Wert übereinstimmt.

Diagnose. Dein Theme nutzt einen transparenten oder absolut positionierten Header, der den Seiteninhalt überlagert. Die oberste Reihe der Galerie liegt darunter, sodass Besucher nur teilweise Thumbnails sehen.

Lösung. Setze einen Spacer-Block über dem Galerie-Shortcode im Seiten-Editor:

  1. Öffne die Seite im Editor.
  2. Klicke auf das + über dem Shortcode-Block und füge einen Spacer-Block ein.
  3. Stelle die Höhe ungefähr auf deine Header-Höhe ein (80–120 px funktionieren bei den meisten Themes).
  4. Aktualisiere die Seite.

Dieser Schritt ist auch in Passwortschutz und Druckshop einrichten dokumentiert, weil er so häufig nötig ist.

Diagnose. Eine neue Version bringt eine Regression mit, die spezifisch für dein Theme, deine Server-PHP-Version oder ein anderes installiertes Plugin ist.

Lösung.

  1. Gehe zu Plugins → Installierte Plugins.
  2. Suche Customer Cloud Gallery und klicke in der Spalte Updates auf Installierte Versionen anzeigen (das setzt das WP-Rollback-Plugin oder eine aktuelle WordPress-Version mit nativer Rollback-Unterstützung voraus).
  3. Wähle die vorherige stabile Version (z. B. von 1.12.0 zurück auf 1.11.8).
  4. Bestätige den Rollback. WordPress installiert die ältere Version neu.
  5. Öffne ein Support-Ticket, damit die Regression im nächsten Release gefixt werden kann.

Wenn deine Hosting-Umgebung kein natives Rollback unterstützt:

  1. Lade die ZIP der älteren Version von der WordPress.org-Plugin-Seite herunter (Advanced View → Previous Versions).
  2. Deaktiviere das Plugin (deine Galerien und Einstellungen bleiben erhalten).
  3. Lösche das Plugin (deine Galerien und Einstellungen bleiben weiterhin erhalten — Uninstall-Daten werden nur bei Löschen mit ausdrücklicher Bestätigung entfernt).
  4. Lade die ältere ZIP über Plugins → Installieren → Plugin hochladen hoch.
  5. Aktiviere.

„Trennen und neu verbinden“ behebt den getrennten Zustand nicht. Du hast mehrere Drive-/Dropbox-Accounts in deiner Browser-Session. Nach dem Klick auf Verbinden noch mal prüfen, ob der Consent-Screen den richtigen Google-/Dropbox-Account zeigt (oben rechts auf Googles Bildschirm). Den falschen Account ggf. in einem anderen Tab abmelden.

Visitor-Cookie gelöscht — und plötzlich sind die Favoriten weg. Favoriten hängen am zufälligen Visitor-Cookie, nicht am WordPress-Login. Cookies löschen heißt: die Favoriten dieses Besuchers sind weg — das ist Absicht (Datenschutz), und es gibt keinen „Login zur Wiederherstellung“. Sag deiner Kundschaft am besten, sie sollen Favoriten möglichst in einer Sitzung erledigen.

Wenn dein Problem hier nicht abgedeckt ist, wirf einen Blick in die FAQ für übergeordnete Fragen, oder kontaktiere den Support über den Link auf der Plugin-Website.